Vitamin D Mangel

Vitramin D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen. Durch den erhöhten Bedarf in den ersten zwei Lebensjahren reicht beim Säugling und Kleinkind die Eigenproduktion nicht aus. Sie wird zusätzlich durch zu wenig Aufenthalt im Freien und durch zu geringe UV-Strahlung bei starker Luftverschmutzung geschmälert. Daher sollten Säuglinge im ersten Lebensjahr täglich Vitramin D-Tabletten bekommen. Bei Erwachsenen reicht die Eigenproduktion in der Regel aus. Ein erhöhter Bedarf besteht bei Schwangeren, Stillenden, Senioren und Personen mit schlecht heilenden Knochenbrüchen.
Vitamin D ist enthalten in
- Fischleberöl (Lebertran)
- tierischem Fett
- Eiern, Milch und Butter
Vitamin D ist wichtig für
- den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und damit für den Zahn- und Knochenaufbau
Vitamin D-Mangel tritt auf
- bei Störungen der Vit. D-Aufnahme aus dem Darm in den Körper.
- bei bestimmten Krankheiten der Leber und Niere.
- bei bestimmten Hormonstörungen
- bei gewissen Erbkrankheiten
- als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten
- bei Säuglingen, deren Nahrung nicht genügend Vitamin D enthält
- bei Erwachsenen, an deren Haut kein Sonnenlicht kommt
Vitamin D-Mangel führt zu
- gestörtem Calciumhaushalt mit "Ausdünnung" der Knochenmasse, Verbiegen der Knochen, schlechten Zähnen
- bei Kindern entsteht das Krankheitsbild der Rachitis, eine abnorme Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts
Überdosierung führt zu
- erhöhtem Calciumspiegel im Blut und erhöhter Calciumausscheidung mit dem Urin
- starken Durst, häufiges Wasserlassen
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall später Austrocknung, Nierenversagen
- Muskelschwäche
- Kalkablagerungen im Gewebe, besonders in den Blutgefäßen, Leber und Niere.